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Wissenschaftliche Mitarbeit am Lehrstuhl Prof. Dr. Schöch und für Prof. Dr. h.c. (mult.) Roxin
an der LMU München von Januar 2002 bis August 2004
Rechtsreferendariat von 2002 bis 2004
2. Staatsexamen Dezember 2004 in München
Zulassung als Rechtsanwältin im Januar 2005
II. Anliegen und Konzept
In den vergangenen Jahren wurde ich immer wieder gefragt, warum ich für Studenten und Referendare Kurse halte.
Manch einer bringt kein Verständnis dafür auf, warum ich trotz zweistelliger Noten in beiden juristischen Staatsexamina nicht beim Staat
oder in einer Großkanzlei arbeite. Das Unterrichten ist meine große Leidenschaft und entspricht meinem Talent.
Dass ich mit Jura mein Fach gefunden habe, empfinde ich als großes Glück. Jura hauptberuflich zu unterrichten, ist mein Traumberuf.
Der Entschluss war schneller gefasst als der Kauf von ein paar Schuhen. Mir ist es wichtig, deutlich zu machen, dass ich mich bewusst für diesen
beruflichen Weg entschieden habe.
Es gibt zu viele Repetitoren und Dozenten, die ihren Job als Verlegenheitslösung oder rein lukrative Geschäftsidee begreifen.
Meine Examensnoten haben mich erst recht dazu ermutigt, Jura zu unterrichten. Ich möchte Jurastudenten und Referendaren bei der Bewältigung ihrer Examensprobleme helfen.
III. Das Problem des Jurastudiums und Referendariats
1. Wilder Aktionismus
Der Grund für die hohen Durchfallquoten sowie die schlechten Notenergebnisse ist nicht mangelnder Fleiß. Im Gegenteil.
Unter Jurastudenten und Referendaren ist ein regelrechter Aktionismus zu beobachten. Kurse werden gebucht, Dutzende von Probeklausuren geschrieben
und die Bibliotheken sind sogar an Wochenenden bevölkert. Der Aufwand, der für die juristischen Staatsexamina betrieben wird, ist enorm - und
steht leider in einem krassen Missverhältnis zu den Noten. In keinem anderen Studiengang steigern sich so viele so sehr in das Examen hinein, lernen so
viele über Monate und Jahre hinweg ganze Bibliotheken auswendig und schneiden trotzdem so viele so schlecht ab.
2. Detailbesessenes Lernen ohne Verstand
Viele verlieren sich beim Lernen im Detail. Sie können nicht zwischen wichtigem und unwichtigem Lernstoff unterscheiden und konsumieren wahllos alles,
was ihnen vom Repetitor und an der Universität vorgesetzt wird. Die Folge ist, dass sich zu Hause auf dem Schreibtisch und in den Regalen die Unterlagen kistenweise
stapeln. Dieses verzweifelte Hamstern von Lernmaterialien führt dazu, dass man nicht mehr weiß, wo und wie man mit dem Lernen anfangen soll.
3. Hamstern von Kursen und Materialien
Als Ausweg und Gewissensberuhigung setzen sich viele Studenten und Referendare in juristische Examenskurse. Eingepfercht mit hunderten anderen jungen
Menschen wird Zeit abgesessen. Der Tischnachbar, vorbeilaufende Passanten, das Handy oder die Nagelmaniküre - alles ist wichtiger als die aktive Kursteilnahme.
Nur wenige hören aufmerksam zu und nur einzelne beteiligen sich. Viele sind erst wieder geistesgegenwärtig, wenn es darum geht, die ausgeteilten Unterlagen dankbar
in Empfang zu nehmen, um sie eifrig in Ordner abzuheften. Ebenso verbreitet ist das Phänomen, dass Studenten und Referendare lustlos und geistig abwesend über bunten
Skripten hängen und diese bunt bemalen. Viele buchen die gleichen Kurse (mit denselben Fällen!) mehrmals und kaufen sich die gleichen Skripte jedes Jahr in einer neuen Auflage.
4. Examensangst im 15. Semester
Erschreckend viele verschieben von Termin zu Termin ihr Examen. Einige Studenten müssen in Folge dessen mehr arbeiten, um sich den teuren Lebensunterhalt in einer
Stadt wie München finanzieren zu können. Die meisten sehen sich gezwungen, mit Hilfe von Ausreden ihre Eltern um die weitere Finanzierung des Studiums zu bitten.
Für mich sind dies - wie für jeden Lehrer, der aus Leidenschaft unterrichtet - tragische Zustände.
IV. Anleitung zum juristischen Lernen und Arbeiten
Viele haben das juristische Lernen und Arbeiten nicht gelernt. Hier müssen sich die für die juristische Ausbildung verantwortlichen Personen
(Repetitoren und Universitätsdozenten) selbstkritisch fragen, ob sie die richtigen Lernmethoden vermitteln. Nicht wenige profitieren von diesen
großen Lernunsicherheiten. Noch mehr Kurse werden gebucht, noch mehr Bücher und Skripte gekauft. Mit dem wahllosen Konsum von Kursen und Materialien lassen sich Lernschwierigkeiten nicht beheben.
Daher biete ich juristische Intensivkurse und Gruppenseminare zur gezielten Wissensvermittlung an.
In meinen Kursen wird keine Zeit abgesessen, sondern aktiv mitgearbeitet. Es geht um eine Anleitung zum richtigen Lernen und Arbeiten.
V. Individuelles Lerntraining & Coaching
Sehr wichtig ist es, für jeden die richtige individuelle Lernmethode zu finden. Deshalb bieten wir neben den Gruppenkursen auch Einzeltreffen zur Besprechung von Lernschwierigkeiten
und Fragen der Studienplanung ("Juristisches Lerntraining & Coaching") an. Wer Interesse hat, wendet sich bitte per Email oder telefonisch an:
Sonderveranstaltung prüfungsrelevante Probleme für die Scheine und das Examen
Wichtige Übersichten und Aufbauschemata
Umfangreiche Kommentierungshinweise
Kursleitung
Rechtsanwältin Vera Laun
Termin
Ö-Recht:
Samstag, den 29.04.06 von 09.00 bis 13.00 Uhr
Sonntag, den 30.04.06 von 09.00 bis 13.00 Uhr
BGB:
Samstag, den 29.04.06 von 14.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag, den 30.04.06 von 14.00 bis 18.00 Uhr
StrafR:
Montag, den 01.05.06 von 10.00 bis 17.00 Uhr
Kursort und Kursgebühr
M-Lehel; Seitzstr. 8; Rückgebäude; 2. Stock; pro Kurs 49 € oder jeder Einzeltag 30 €
Sonderveranstaltung Aktuelles Recht
Kursinhalt
Sonderveranst. 1. und 2. Examen Aktuelles Recht 06
Neue Rechtsprechung
Rechtspolitische Vorhaben
Kursleitung
Rechtsanwältin Vera Laun
Termin
BGB:
Montag, den 19.06.06 von 09.00 bis 13.00 Uhr StGB:
Montag, den 19.06.06 von 14.00 bis 18.00 Uhr Ö-Recht:
Dienstag, den 20.06.06 von 09.00 bis 13.00 Uhr Krim:
Dienstag, den 20.06.06 von 14.00 bis 18.00 Uhr
Kursort und Kursgebühr
M-Lehel; Seitzstr. 8; Rückgebäude; 2. Stock; pro Kurs 30 €; im Paketpreis 99 €
5stündige Examensklausuren unter ständiger Aufsicht (Probeexamen)
Sehr ausführliche und examensgerechte Korrektur der Klausuren
Ausgearbeitete Musterlösungen
Klausuren werden von den Teilnehmern unter authentischen Bedingungen geschrieben
Leitung
Rechtsanwältin Vera Laun
Termine
Donnerstag, 25.05.06, 09.00 bis 14.00 Uhr: Examensklausur Zivilrecht
Freitag, 26.05.06, 09.00 bis 14.00 Uhr: Examensklausur Zivilrecht
Samstag, 27.05.06, 09.00 bis 14.00 Uhr: Examensklausur Strafrecht
Sonntag, 28.05.06, 09.00 bis 14.00 Uhr: Examensklausur Ö-Recht
Dienstag, 13.06.06: Besprechung und Klausurrückgabe
Anmelden für Probeexamen.
Kursort und Kursgebühr
M-Lehel; Seitzstr. 8; Rückgebäude; 2. Stock; Paketpreis von 199 €.
Begrenzte Teilnehmerzahl
I. Inhalt
5stündige Examensklausuren unter ständiger Aufsicht (Probeexamen)
Sehr ausführliche und examensgerechte Korrektur der Klausuren
Ausgearbeitete Musterlösungen
Klausuren werden von den Teilnehmern unter authentischen Bedingungen geschrieben
Leitung
Rechtsanwältin Vera Laun
Termine
Donnerstag, 25.05.06, 09.00 bis 14.00 Uhr: Examensklausur Zivilrecht
Freitag, 26.05.06, 09.00 bis 14.00 Uhr: Examensklausur Zivilrecht
Samstag, 27.05.06, 09.00 bis 14.00 Uhr: Examensklausur Strafrecht
Sonntag, 28.05.06, 09.00 bis 14.00 Uhr: Examensklausur Ö-Recht
Dienstag, 13.06.06: Besprechung und Klausurrückgabe
I. Das Angebot
Das Probeexamen wird am 25.05./26.05./27.05. und 28.05.06 im Zentrum von München (Lehel) geschrieben.
Die Klausurbesprechung und Rückgabe erfolgt am 13.06.06.
Der Paketpreis beträgt 199 €. Hierin sind enthalten:
- Klausurenschreiben unter Aufsicht
- Sehr ausführliche und gründliche Korrektur
- Klausurbesprechung und Rückgabe der Klausuren
- Ausgearbeitete Musterlösungen
II. Das Problem des herkömmlichen Klausurenschreibens
Viele Studenten rechnen sich stolz vor, wie viele Dutzende Klausuren sie schon geschrieben haben.
Keiner fragt, wie viele Klausuren unter echten Bedingungen geschrieben wurden.
Die herkömmlichen Klausurenkurs-Angebote an der Uni und beim Rep sind unter mehreren Gesichtspunkten problematisch.
1. Selbstbetrug und fehlende Disziplin
Bei den herkömmlichen Klausurenkursen (dies gilt auch für das Probeexamen an der Uni) schreiben die Studenten die Examensklausuren nicht unter
authentischen Bedingungen, sondern betrügen sich selbst. Die Klausuren werden nicht in der vorgegebenen fünfstündigen Zeit, sondern über Stunden
und Tage verteilt geschrieben. Nicht wenige benutzen ihre Karteikarten, Lehrbücher und Skripte als Hilfsmittel. Manch einer sucht den Rat seiner
Kommilitonen und unterhält sich bei einer Zigarette über die Probleme der Klausur.
Dies alles ist Ausdruck fehlender Selbstdisziplin und einer fehlenden Anleitung zum richtigen Lernen.
2. Klausurenschreiben als Gewissensberuhigung
Für viele stellt die von mir beschriebene Art des Klausurenschreibens zumindest eine Gewissensberuhigung dar. Man wähnt sich aktiv und fleißig ('man tut was').
Auch wenn man die Klausur nicht oder nicht wirklich mitgeschrieben hat, zumindest nimmt man sich vor, in die Klausurbesprechung zu gehen.
Findet eine Klausurbesprechung statt (was an der Uni nicht immer der Fall ist), setzen sich viele rein in der Hoffnung, irgendetwas aus der Klausur mitzunehmen.
Man lässt sich berieseln vom Vortrag des Dozenten. Die Musterlösung wird mitgenommen und abgeheftet im Klausurenordner. Frustriert gehen die von der Uni nach Hause,
die keine ausformulierte Musterlösung bekommen haben.
3. Fehlende / mangelhafte Besprechung und fehlende Musterlösungen
An der Uni kann es vorkommen, dass gestellte Klausuren gar nicht besprochen werden. Der Termin fällt aus, wird verschoben oder es springt ein unvorbereiteter
Assistent ein, weil der Professor verhindert ist.
Zur Ausgabe von Musterlösungen sieht sich die Uni oft nicht in der Lage. Dies allein wäre nicht tragisch. Denn eine saubere Mitschrift in der Besprechung kann
die Ausgabe einer Musterlösung ersetzen. Voraussetzung für eine Mitschrift ist aber ein guter Vortrag des Dozenten.
Problem ist aber, dass die Klausurbesprechung oft schlecht gehalten wird. Sowohl an der Uni als auch bei privaten Anbietern wird Unterricht didaktisch sehr oft
schlecht gehalten. Der Vortragende hat es in der Hand, ob seine Zuhörer ihm folgen oder wegnicken. Von daher tragen die vielen rhetorisch nur mäßig talentierten Dozenten
eine wesentliche Schuld daran, dass viele juristische Kurse zu einer reinen Alibi-Veranstaltung für die Studenten und Referendare verkommen.
4. Keine gründliche Korrektur
Das größte Problem an den herkömmlichen Klausurenkursen (an der Uni und beim Rep) aber ist, dass die Klausuren nicht gründlich und ausführlich korrigiert werden.
Der Korrektor erhält pro Klausur ca. 5 € und sieht zu, dass er es irgendwie auf seine 20 € die Stunde schafft. Der einzelne Klausurteilnehmer ist ihm nicht bekannt.
Die Probleme des Einzelnen sind ihm auch egal. Denn weder zu dem Student noch zu seinem Auftraggeber (Rep oder Uni) hat er eine persönliche Bindung.
Die inhaltlichen Probleme der Klausur interessieren ihn nicht wirklich. Warum sich mit der Meinung des Klausurbearbeiters vertieft auseinandersetzen.
Ein 'kaum vertretbar' an den Rand geschrieben und die Standardnote '5 Punkte' - das muss reichen. Es geht immerhin nur um 5 € pauschal pro Klausur und einen netten
Nebenverdienst zum Referendariat oder zur Promotion.
5. Fehlender Überblick über den Leistungsstand des Einzelnen
Ein weiteres Problem des herkömmlichen Klausurenschreibens ist, dass der Korrektor und Dozent die Schwierigkeiten und den Leistungsstand des einzelnen nicht kennen.
Der sog. '5 € - Korrektor' korrigiert nur die vorliegende Strafrechtsklausur. Er sieht daher nicht, dass dem Teilnehmer im Zivilrecht das Klausurenschreiben
sehr wohl gelingt. Der Korrektor kann den Leistungsstand des Teilnehmers in den einzelnen Fächern nicht sehen und nicht vergleichen.
Damit kann er dem Teilnehmer auch keine umfassenden Lerntipps geben.
Ein großer Nachteil ist, dass der Korrektor nicht auch Dozent der Klausurbesprechung ist. So ist der Korrektor kein Ansprechpartner für Rückfragen der Studenten.
Der Dozent wiederum kennt nicht die Probleme der Klausurteilnehmer, weil er die Klausuren nicht korrigiert hat.
III. Klausurenschreiben unter authentischen Bedingungen
Entscheidend ist nicht, wie viele Dutzende Klausuren man mehr oder weniger geschrieben hat. Entscheidend ist die Qualität des Klausurenschreibens.
Nur ein Klausurenschreiben unter authentischen Bedingungen zählt und nur dies ist ein 'Probe-Examen'.
Das von mir angebotene Probeexamen zeichnet sich durch folgende Leistungen aus.
1. Gründliche und ausführliche Korrektur
Das Wichtigste ist, dass ich alle Klausuren persönlich und sehr sorgfältig korrigiere.
Bei mir steht der einzelne Student im Mittelpunkt und ist keine laufende Nummer, die mit 5 € abgerechnet wird. Glücklicherweise muss ich nicht auf Zeit korrigieren,
sondern kann mir die Zeit nehmen, die für die Klausur erforderlich ist. Im Durchschnitt beträgt meine Korrekturzeit pro Klausur eine Stunde.
Dadurch, dass ich die Klausuren persönlich korrigiere, kenne ich die Probleme der Klausurteilnehmer und kann auf diese bei der Besprechung eingehen.
Für Rückfragen zur Korrektur stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.
2. Gewinnbringend Lernen
Das Probeexamen ist aber auch eine gewinnbringende Art des Lernens. Durch die ausführliche und gründliche Korrektur, die ausgearbeiteten Musterlösungen
und die persönliche Klausurbesprechung werden meine Teilnehmer ihre juristischen Kenntnisse verbessern und das Klausurenschreiben einüben.
3. Leistungsstand testen
Schreibt man Klausuren mit Hilfsmitteln und Pausen, ist es nicht möglich, einen realistischen Leistungsstand abzulesen.
Es ist aber sehr wichtig, seinen eigenen Leistungsstand zu kennen. Nur wenn man seine Lernstärken und Lerndefizite kennt, kann man effizient arbeiten.
Das von mir angebotene Probeexamen ist ein wichtiger Schritt, um seinen wirklichen Leistungsstand zu erfahren.
4. Bilanz ziehen und richtiger Examenszeitpunkt
Das Reingehen ins Examen 'auf gut Glück, um mal zu schauen' ist gefährlich, da ein schlechtes Abschneiden bzw. Nichtbestehen der Prüfung sehr niederschmetternd ist.
Auch von Freischützen wird ein Durchfallen in aller Regel als persönliches Versagen empfunden, von dem sich nicht jeder schnell erholt.
Bei der Korrektur und Besprechung werde ich für jeden Teilnehmer abschließend ein Fazit ziehen. Damit ist das von mir angebotene Probeexamen eine wertvolle Hilfe,
damit jeder den für sich richtigen Examenszeitpunkt findet.
5. Persönlicher 'Fahrplan'
Ich werde meine Einschätzung zum Leistungsstand des Teilnehmers abgeben. Dann werde ich jedem Teilnehmer einen persönlichen 'Fahrplan' für das weitere Lernen mit auf den Weg geben.
Es geht also darum, dass jeder weiß, in welchem Fach er noch wie viel zu tun hat.
Kursort und Kursgebühr
M-Lehel; Seitzstr. 8; Rückgebäude; 2. Stock; Paketpreis von 199 €.
Regelmäßig finden Treffen zur Wissensvermittlung in kleinen Gruppen statt. Es gibt aber auch folgende Angebote:
Klausurentraining in Kleingruppen
Hier besprechen wir Übungsklausuren zur Vorbereitung auf die Scheine sowie das 1. und 2. Staatsexamen.
Wir üben die Klausurtechnik (Aufbau, Problemgewichtung und Argumentation) durch aktives Lernen am Fall.
Zudem werden wertvolle Hinweise zu den typischen Fehlerquellen gegeben.
Simulierte mündliche Prüfung
Es ist sehr wichtig, sich vor seiner eigenen mündlichen Prüfung einer Prüfungssituation auszusetzen.
Das Lernen auf die schriftliche Prüfung führt oft dazu, dass auf Fragen im mündlichen Gespräch nicht angemessen geantwortet werden kann.
Viele Jurastudenten und Referendare sollten unbedingt an ihrem Auftreten und ihren rhetorischen Fähigkeiten arbeiten.
Daher finden simulierte mündliche Prüfungen im Einzel- und Gruppengespräch als Vorbereitung auf das 1. und 2. Staatsexamen statt.
Wer sich für den Unterricht in kleinen Gruppen und die simulierte mündliche Prüfung interessiert, meldet sich hierzu bitte telefonisch oder per Email an.
Informationen werden auch über den Newsletter bekannt gemacht (siehe unter Newsletter Abo).
Wir bieten juristisches Lerntraining & Coaching für Jurastudenten und Rechtsreferendare im persönlichen Einzelunterricht an:
I. Inhalt
Bei diesem Treffen werden folgende Probleme besprochen.
1. Check-Up
Begonnen wird in der Regel mit einem Klausurenkurs. Hierbei muss der Teilnehmer in den Fächern Zivilrecht, Strafrecht, Öffentliches Recht und
im Wahlfach eine Klausur selbständig ohne Hilfsmittel anfertigen. Die Klausuren werden dann ausführlich und gründlich korrigiert und beim
ersten Treffen besprochen. Anschließend wird Bilanz gezogen und der Leistungsstand in den einzelnen Fächern getestet (sog. Check-Up).
Anhand von Kontrollfragen und kleineren Fällen wird die Examensreife geprüft. Es geht um die wichtige Frage, wo der Einzelne steht.
Bekanntermaßen entspricht die Selbsteinschätzung häufig nicht der Fremdeinschätzung. Daher ist es so wichtig, dass der Leistungsstand - so objektiv wie
möglich - so früh wie möglich (und nicht erst im Examen) von einem Außenstehenden getestet wird.
Es geht also in diesem ersten Schritt um folgende Fragen:
- Wo stehe ich?
- In welchen Fächern beherrsche ich den Stoff?
- Wo sind meine Lücken?
2. Aufstellen eines individuellen Lern- und Zeitplans
a) Sortierung des Examensstoffes
In einem zweiten Schritt wird ein individueller Lern- und Zeitplan aufgestellt. Hier werden wir den Examensstoff sortieren und uns ein Konzept erarbeiten.
Wir werden uns der Frage widmen, welche Rechtsgebiete in welcher Reihenfolge wie lange zu lernen bzw. zu wiederholen sind.
b) Richtiges Lernmaterial
Dann werden wir uns damit beschäftigen, mit welchen Materialien die einzelnen Rechtsgebiete zu erarbeiten sind.
Die vorhandenen Lernunterlagen werden wir auf die Prüfungsrelevanz durchgehen und veraltete bzw. unwichtige Unterlagen aussortieren.
Es werden Literaturtipps gegeben und es wird ein individuelles, d.h. auf den einzelnen Lern- und Lesetyp abgestimmtes Konzept zusammengestellt.
c) Durchsicht der bisherigen Leistungsnachweise und Klausurentraining
Selbstverständlich werden wir auch das Thema Klausurenschreiben besprechen. Zunächst werden wir uns die Ergebnisse der bisher geschriebenen und
korrigierten Klausuren ansehen. Anschließend werden wir überlegen, wie viele Klausuren noch in den einzelnen Fächern zu schreiben sind.
d) Richtige Lernzeit und Lernverhalten
Bekanntermaßen hat jeder am Tag ein Leistungshoch und ein Leistungstief. Es ist falsch, wenn man seine beste Lernzeit
(Leistungshoch) mit unsinnigen Tätigkeiten vertrödelt und dann versucht, im Leistungstief sein Lernpensum zu erledigen.
Daher werden wir auch auf folgende Fragen eingehen:
- Wann habe ich mein Leistungshoch und Leistungstief?
- Wie lange soll ich lernen?
- Freizeitverhalten und Urlaub
3. Stimmt das persönliche Lernumfeld?
Nicht selten sprechen Studenten und Referendare ihre persönlichen Lebensverhältnisse und Probleme an.
In einem solchen Fall werden auch private Probleme und Lebensumstände besprochen, da diese ein Grund für Schwierigkeiten in der
Ausbildung sein können.
4. Richtiger Examenszeitpunkt
Und schließlich werden wir die entscheidende Frage diskutieren, welcher Examenstermin realistischerweise anzustreben ist.
Wir werden ein Fazit ziehen und das weitere Vorgehen präzisieren. Ins Examen "auf gut Glück" reinzugehen, um "mal zu schauen", ist gefährlich.
Denn in der Zeit bis zur Notenbekanntgabe verlieren auch ambitionierte Studenten erfahrungsgemäß die Motiviation. Hierdurch gehen wichtige Monate verloren.
Ein schlechtes Abschneiden bzw. Nichtbestehen der Prüfung ist sehr niederschmetternd. Auch von Freischützen wird ein Durchfallen in aller Regel als
persönliches Versagen empfunden, von dem sich die wenigsten schnell erholen. Ein Einzeltreffen hilft, den individuell richtigen Examenszeitpunkt zu finden.
II. Zeitlicher Umfang
Das Treffen juristisches Lerntraining & Coaching umfasst in der Regel zwei volle Zeitstunden. Bei Bedarf kann ein weiteres Treffen vereinbart werden.
III. Warum juristisches Lerntraining & Coaching?
Viele verlieren sich beim Lernen im Detail. Sie können nicht zwischen wichtigem und unwichtigem Lernstoff unterscheiden und konsumieren wahllos alles,
was ihnen vom Repetitor und an der Uni vorgegeben wird. Die Folge ist, dass sich zu Hause auf dem Schreibtisch und in den Regalen die Unterlagen kistenweise stapeln.
Dieses verzweifelte Hamstern von Lernmaterialien führt dazu, dass man nicht mehrweiß, wo und wie man mit dem Lernen anfangen soll. Als Ausweg und
Gewissensberuhigung setzen sich viele Studenten und Referendare in juristische Examenskurse. Eingepfercht mit hunderten anderen jungen Menschen wird
die Zeit abgesessen, ohne aktiv am Geschehen teilzunehmen. Der Tischnachbar, vorbeilaufende Passanten, das Handy oder die Nagelmaniküre - alles ist wichtiger als
die aktive Teilnahme am Kurs. Nur wenige hören aufmerksam zu und nur einzelne beteiligen sich. Viele sind erst wieder geistesgegenwärtig, wenn es darum geht, die ausgeteilten
Unterlagen dankbar in Empfang zu nehmen, um sie eifrig in Ordner abzuheften. Ebenso verbreitet ist das Phänomen, dass Studenten und Referendare lustlos und geistig abwesend über
bunten Skripten hängen und diese bunt bemalen. Ich habe es schon oft im Einzelunterricht erlebt, dass ein Student mit felsenfester Überzeugung behauptet, das Problem der
gestörten Gesamtschuld beispielsweise noch nie gehört zu haben. Ein Blick von mir in die bunt angemalten Lernunterlagen zeigt dann, dass die Thematik sehr wohl schon "gemacht" wurde.
So lässt es sich erklären, dass erschreckend viele den gleichen Kurs (mit denselben Fällen!) mehrmals buchen bzw. sich die gleichen Skripte jedes Jahr in
einer neuen Auflage kaufen und auch, dass erschreckend viele von Termin zu Termin ihr Examen verschieben. Einige Studenten müssen in Folge dessen noch mehr arbeiten, um sich den
teuren Lebensunterhalt in einer Stadt wie München finanzieren zu können. Die meisten sehen sich gezwungen, mit Hilfe von Ausreden ihre Eltern um die
weitere Finanzierung des Studiums zu bitten. Viele haben das juristische Lernen und Arbeiten nicht gelernt.
Es fehlt eine Anleitung zum richtigen Lernen. Hier müssen sich die für die juristische Ausbildung verantwortlichen Personen (Repetitoren und Universitätsdozenten) selbstkritisch fragen,
ob sie die richtigen Lernmethoden vermitteln. Nicht wenige profitieren davon, dass diese großen Lernunsicherheiten bestehen. Noch mehr Kurse werden gebucht, noch mehr
Bücher und Skripte gekauft. Mit dem Konsum von Kursen und Materialien lassen sich Lernschwierigkeiten nicht beheben.
Erforderlich ist, dass jeder die für sich richtige individuelle Lernmethode findet. Die richtige Lernmethode lässt sich durch den Besuch von Gruppenkursen nicht finden,
sondern nur im Einzelgespräch.
Daher bieten wir Treffen zur Besprechung von Lernschwierigkeiten und Fragen der Studienplanung an.
IV. Kontakt
Wer Interesse an einem Einzeltreffen hat, wendet sich per Email oder telefonisch an: